2026 - Bike+Boot Berlin

2026 - Bike+Boot Berlin

Berlin v. 29.08. – 07.09.26

Eine kleine Gruppe startete am 29. 08.26 bei besten Wetterbedingungen in Richtung Berlin. Km-Strecke war angesagt, um abends in Hollfeld die erste Übernachtung zu machen. Hotel u. Restaurant unter isländischer Leitung, d.h. Waschbecken in DIN A4 Größe und zum Dinner eine Art Kartoffelbrei mit zerkleinertem Kabeljau – aber lecker war’s. Am 30.08. kamen wir dann in Hall an. Die Gruppe vergrößerte sich. Ein gutes Hotel und ein Dinner im Haus und Hof, dessen Bauernsülze mit Bratkartoffeln spitze waren. Am 31.08. war es dann soweit. Wir kamen bei leichten Regen auf einem Polygonal Pflaster, ca. 60x60cm Pflaster aus den 1890er Jahren, mit schmieriger Oberfläche in Zeuthen angerutscht. Motorräder kamen in den Schuppen, bei Rewe wurde mit einem Handwagen voll Lebensmittel u. Getränke eingekauft und dann begann auch schon die Einweisung. Kein Problem bei so vielen begnadeten Kapitänen *innen. Der Einkauf war perfekt u. ausreichend für eine Woche. Abends on board wurde das Dinner eingenommen.

Am nächsten Morgen ging’s dann los. Wir schipperten das Boot aus dem Liegeplatz und hatten eine Fahrt durch den Zeuther See, dem Langer See bis Köpenick. Hier hatten wir nach dem 2. Anlauf einen idealen Liegeplatz gefunden. Köpenick mit Rathausbesichtigung und ein Foto neben Friedrich Wilhelm Voigt, verkörpert von Heinz Rühmann im Film Hauptmann von Köpenick.

In Berlin-Köpenick gibt es historische Mauerreste aus der DDR-Zeit; dort und den angrenzenden Ortsteilen gibt es noch Grenzanlagen, Sperrmauern und andere historischen Mauerreste, die mit der Teilung Berlins zusammenhängen. An vielen Stellen sind Graffiti Kunstwerke zu sehen. Die Kombination von historischem Mauerrest und moderner Graffiti-Kultur machen diesen Ort besonders eindrucksvoll.

Am Folgetag führt uns die Rundfahrt weiter zwar mitten durch den großen Müggelsee, aber da wir fast zu weit am Rand tuckerten, sank das Sonar auf 10 cm Wassertiefe unterm Boot und letztendlich standen wir vor einer Einfahrt/Verlängerung mit Warnzeichen, und eine Hupe eines wohl sich auskennenden Skippers warnte uns davor, weiterzufahren. Unser Wasserweg war dann auch ganz klein rechts davon in das Neu-Venedig. Dieses wurde 1925 geplant, ab 1926 wurden die sumpfigen Wiesen wurden entwässert und rund fünf Kilometer Kanäle angelegt. Ab 1928 wurden die Grundstücke aufgeteilt und verkauft. Heute findet man wunderschöne Wochenendhäuser mit ihren Vorgärten und kleinere Villen.

Gegen Mittag stellte sich bei allen Hunger ein, wobei eine geniale Suche erbrachte, wir müssen in die Strandlust, das Restaurant liegt direkt an der östlichen Ausfahrt des Großen Müggelsees. Restaurant hat eigene Boots-Liegeplätze.

Weiter ging unsere Fahrt wieder gen Zeuthen, das wir jedoch rechts liegen ließen und noch eine Umrundung durch die Wernsdorfer Seenkette folgte. Zurück in Zeuthen und nach einem nicht ganz einfachen Anlegen im Bootshafen (starker Wind), war am Abend Reste-Dinner angesagt.

Frühmorgens wurde geräumt, geputzt, und das Boot wieder dem Eigner überlassen. Nachdem die Motorräder gepackt waren, wurde, über das begnadete Kopfsteinpflaster, die nächste Bäckerei für’s Frühstück aufgesucht.  

Weiter ging’s Richtung Dresden, unterwegs ein Irrweg durch viele Baustellen und deren Umleitungen. Mit 40km Umweg, und der Überzeugung, dass wir einige Fahrzeuge bestimmt schon 3mal überholt haben, kamen wir in Pirna an. Am Folgetag: Soll unsere Bootsfahrt nun wegen Wassermangel ausfallen? Dresden geht nicht. Aber eine wunderschöne Fahrt mit der Sächsischen Dampfschifffahrt Pirna, Bad Schandau, Hřensko/Tschechei und zurück war mehr, als wir erwartet hatten.

Am 05.09. sind wir in Oberwiesenthal angekommen. Das uns schon bekannte Hotel mit allem Komfort, leckerem Essen und Schwimmbad lud uns zum Relaxen ein. Nach Abschied unserer Halle Fahrer begeisterte die kleine Gruppe beim Heimweg noch eine Übernachtung in Rednitzhembach in einem angenehmen Hotel mit seinem unvergesslichen Schäufele. Am 07.09. trafen wir wohlbehalten wieder in Reutlingen ein.

Fischbach/Bodensee 2025

Fischbach/Bodensee 2025

Zum Schorsch in Fischbach war auch in diesem Jahr (16.08.25) wieder unser Tagesziel. Über Talheim, Burladingen, Bitz, Pfullendorf, Deggenhausertal fuhren wir immer an einer dunklen Wetterfront entlang durch eine herrliche Landschaft zum Schorsch.  Hier gab’s 2 Menüs: Saiten oder Debreziner. Nach diesem grandiosen Menü, den traumhaften Seeblick genießend, ging es wieder über Owingen, Richtung Messkirch, Sigmaringen, Trochtelfingen zum Ausgangspunkt zurück, nicht zuletzt, um beim RMC das kulinarische etwas nach zu holen. Für die einen war es eine schöne Fahrt mit Geocoaching Charakter sich nach den blinkenden vier Katzenaugen zu orientieren, für die anderen eine gemütliche Spazierfahrt. Vielen Dank an Guide Ratz.

2025 - Pfälzer Wald (Nord)

2025 - Pfälzer Wald (Nord)

Ausfahrt Pfälzer Wald – Nord (23.-25.05.2025)

Die erste Motorradtour in diesem Jahr führte die Motorradfreunde Betzingen am vergangenen Wochenende in die Pfalz. Sechs Biker trafen sich am Freitag, 23. Mai 2025  bereits früh um acht Uhr, um bei sonnigem aber kühlen Wetter über den Schwarzwald ihr Ziel anzusteuern. Entgegen der ursprünglichen Routenplanung wurde nahezu jede interessante Motorradstrecke unter die Räder genommen und Aussichtspunkte angefahren. Anstatt der geplanten rund 280 Kilometer Anfahrt summierte sich die gesamte Fahrstrecke zur Anreise so auf anspruchsvolle 350 Kilometer mit einem längeren Stopp in einem Weinlokal in Winden. Auch eine nicht vorhersehbare lange Umleitungsstrecke spielte dabei eine Rolle. Pech hatte ein Motorradfahrer, der sich auf dieser Umleitungsstrecke eine Reifenpanne zuzog und nur mit mäßiger Geschwindigkeit und regelmäßigem nachpumpen und Pannenhilfe unser Ziel, das Motorradhotel in Eisenberg erreichte. Zwei Motorradfreunde konnten sich wegen Startschwierigkeiten von Anfang an nicht der Gruppe anschließen, sondern nahmen nach der Starthilfe des ADAC den direkten Weg zum Hotel, wo sie schon auf die Gruppe warteten.

Nach dem Reifenwechsel am frühen Samstag Vormittag, waren alle acht Biker startklar für die von der Pfälzerin Daniela geführte Tour durch die Pfalz. Mehr als 200 Kilometer über wunderschön geschwungene Nebenstraßen durch den Pfälzer Wald und das Pfälzer Bergland, durch hübsch gepflegte Weindörfer, einem Besuch im Whiskymuseum Kyrburg und auf gräflichen Spuren in Meisenheim – der sonnige Tag war ausgefüllt mit wunderschönen Eindrücken und Erlebnissen und der anschließende Regen konnte den Bikern nichts mehr anhaben. 

Auf den Wetterbericht war Verlass: am Sonntag, pünktlich um 9.30 Uhr hörte es auf zu regnen; und so wurde auch die Rückreise in die schwäbische Heimat zu einem weiteren unvergesslichen Erlebnis.(hb)

Eröffnungsfahrt Saison 2025

Eröffnungsfahrt Saison 2025

Unsere Eröffnungsfahrt fand am 26.04.2025 statt. Es war etwas frisch – aber trocken; die Strecke führte uns über Genkingen, Burladingen, Bitz, Dürmentingen nach Bad Wurzach, wo wir mit der Torfbahn eine Runde durch das Wurzacher Ried fuhren. 

Das Wurzacher Ried ist eines der größten Naturschutzgebiete und eines der bedeutendsten Moorgebiete Süddeutschlands. In einer lustigen Bahnfahrt wurde uns das größte zusammenhängende und noch intakte Hochmoor Mitteleuropas vorgestellt.

Heimwärts ging es dann wieder über Biberach, Riedlingen nach Reutlingen. Nahe Balingen machten wir noch im Gasthof Burren Rast, das uns mit leckeren Kuchen oder Dennete verwöhnte. Unser Chef Hade durfte im Beiwagen mitfahren. Eine schöne Tour (280 km) bei wenig Verkehr. Vielen Dank an unseren Guide Ratz.

2024 - Pfälzer Wald

2024 - Pfälzer Wald

Ausfahrt Pfälzer Wald (27.-29.09.2024)

Saisonabschluss im Kurvenparadies Pfälzer Wald Ende September

Diese Kurven waren jedoch erst der zweite Programmpunkt. Am ersten Tag der Ausfahrt  stand eine Draisinenfahrt auf dem Programm. Nachdem das  Bahnhöfle der Südpfalz- Draisinenbahn in Bornheim, in der Nähe von Landau, erreicht war, war sportliche Betätigung angesagt. Hin und zurück 24 km auf den Schienen mit den Draisinen, die jeweils für 5 Personen Platz bieten. Drei davon sitzen- fahrradähnlich- an den Pedalen. Das war sehr lustig, aber auch ziemlich anstrengend!  Alle elf Fahrerinnen und Fahrer nahmen daher hinterher wieder gerne  die Motorradsitzbank ein und erreichten so am Spätnachmittag das Waldhotel Eisenberg, ein beliebtes und gut geführtes Biker- Hotel.

Der Samstag stand nun im Zeichen der Kurvenspezialisten, da eine professionelle Bikerin die Vereinsmitglieder auf eine Tagestour mitnahm, die gespickt war mit kleinen Sträßchen, traditionellen Ortschaften, Ausblicke auf Burgen und Weinberge und schönen Seen. Das Wetter war durchwachsen und kühl, aber jedem Teilnehmer wurde  warm ums Herz!

Sonntags auf der Rückfahrt besuchte die Gruppe die bekannte Rietburg  bei Edenkoben auf dem schnellen Weg per Sessellift und konnte dank Sonne eine schöne Aussicht über die Pfälzer Landschaft genießen.  Der weitere Heimweg führte über Edesheim, Herxheim bei Landau und Kandel, danach einem Schlenker über Frankreich und Wiedereinreise bei der Rheinschleuse Iffezheim, letztendlich durch den Schwarzwald, wieder nach Hause. Eine Tour mit viel Engagement und Anforderung.